Informations-Artikel

FAQ

Im Mitwirkungsportal mitmachen

Wer kann das Mitwirkungsportal nutzen?

Das Mitwirkungsportal können alle Kölnerinnen und Kölner nutzen. Dabei ist Ihre Meinung wichtig! Beteiligen Sie sich und verschaffen Sie sich Gehör!

Wieso muss ich mich im Mitwirkungsportal anmelden?

Um das Mitwirkungsportal nutzen zu können, ist eine Anmeldung erforderlich. Durch die Anmeldung vergewissern wir uns, dass Sie tatsächlich existieren und eine "echte Person" sind. Wir stellen damit sicher, dass die Ernsthaftigkeit der Nutzung gewährleistet ist und keine Ergebnisse beziehungsweise Anregungen verfälscht werden. Die Anmeldung ist selbstverständlich kostenfrei.

Warum kann man erst ab 16 Jahren mitmachen?

Leider lassen die Vorschriften der DSGVO eine Anmeldung im Mitwirkungsportal für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren nicht zu. Wir freuen uns aber auch über deren Ideen und Anregungen per Telefon, Telefax oder E-Mail:

Kontakt

Zudem ist es möglich, bei Pilotprojekten, die vor allem Belange von Kindern und Jugendliche betreffen beziehungsweise bei denen es besonders wichtig ist, ihre Meinung zu erfahren, einen Gastzugang zum Online-Dialog zu öffnen.

Öffentlichkeitsbeteiligung vorschlagen

Pilotphase Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung

Wie kam es zur Pilotphase Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung?

Die Pilotphase Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung ist das Ergebnis eines längeren Prozesses, der seinen Anfang in einem Beschluss des Rates der Stadt Köln vom 12. Mai 2015 nahm. Mit diesem wurde die Entwicklung einer Beteiligungskultur für Köln beauftragt. Im Rahmen der darauf folgenden Konzeptions- und Arbeitsphase wurden in diversen Formaten alle in Beteiligungsverfahren aktiven Akteurinnen und Akteure eingebunden und Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Köln erarbeitet. Diese Leitlinien sehen unter anderem vor, die Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung anhand zweier Pilotgremien und je einem Verfahren aus verschiedenen Handlungsfeldern zu testen.

Alle Informationen zum Kölner Leitlinienprozess stehen Ihnen im städtischen Internetauftritt zur Verfügung:

Leitlinienprozess zur Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern

Wieso sind der Ausschuss für Umwelt und Grün sowie die Bezirksvertretung Nippes Pilotgremien geworden?

Da man sich in der Regel vor allem für das interessiert, was in der unmittelbaren Wohnumgebung – also im jeweiligen Stadtbezirk – passiert, und die Motivation einer Beteiligung in solchen Fällen besonders hoch ist, stand schnell fest, dass eine der Bezirksvertretungen Pilotgremium werden wird. Die Entscheidung für Nippes fiel letztendlich, weil die dortige Bezirksvertretung dem neuen Verfahren besonders positiv gegenübersteht.

Des Weiteren sind der Umweltschutz und das Kölner Grün in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt, da sich Kölnerinnen und Kölner ein gesundes und lebenswertes Umfeld wünschen. Der Ausschuss für Umwelt und Grün setzt sich für diese Themenbereiche ein und zeigt ebenfalls besonderes Interesse an der Erarbeitung systematischer Strukturen für die Öffentlichkeitsbeteiligung. Er wurde daher das zweite Gremium der Pilotphase.

Was passiert nach der Pilotphase?

Nach der Pilotphase wird eine umfassende Evaluierung (sach- und fachgerechte Untersuchung und Bewertung) vorgenommen. Die Auswertung der Pilotphase wird notwendige Erkenntnisse liefern, um Umsetzungsbedingungen und Auswirkungen exakt zu beschreiben. Die eigenen und systematisch beobachteten Erfahrungen sind wichtig, um die tatsächliche Umsetzbarkeit der Öffentlichkeitsbeteiligung auf alle Bereiche beurteilen zu können. Hierdurch soll dem Rat eine fundierte Entscheidungsgrundlage zur Verfügung gestellt werden.

Lob, Kritik und Rückfragen